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Sonderausstellung 2014 "Grossbauten und Siedlungsentwicklung"

Dauer:  2. April bis 17. August 2014

Zur Ausstellung

Das Museum Herisau zeigt vom 2. April bis 17. August 2014 unter dem Titel "Grossbauten und Siedlungsentwicklung" auf, welche Visionen man in der Vergangenheit für Herisau entwickelt hat und welche Bauten die Siedlungsentwicklung der Gemeinde in jüngerer Zeit besonders geprägt haben. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der am 22. Juni 2013 lancierten Aktion „Herisau – vorwärts!“ (www.herisau-vorwaerts.ch) der Stiftung Dorf-bild Herisau. Diese möchte sensibilisieren und zur Auseinander-setzung mit dem Ort bewegen. Herisau verändert sich: Altvertrautes verschwindet, Neues kommt hinzu. Was aus Herisau wird, geht alle an. Ein erstes Zwischenziel dieser Aktion ist die Zukunftswerkstatt am 17. Mai 2014, an der möglichst viele Herisauerinnen und Herisauer teilnehmen und ihre Ideen für die Gemeinde einbringen sollen. Logo Herisau vorwärts 

Herisau – Grossbauten und Siedlungsentwicklung
Herisau steht vor diversen grösseren Bauprojekten im Zentrumsbereich, die das Ortsbild nachhaltig verändern werden. Dies ist nicht das erste Mal. Die Ausstellung blickt zurück in frühere Zeiten. Welche Visionen bestanden, und was konnte realisiert werden? Entstanden ist die Ausstellung in Partnerschaft mit der Stiftung Dorfbild Herisau.

Mit sorgfältig gestalteten Plänen präsentierte das Bauamt Herisau an der Schweizerischen Landesausstellung in Bern von 1914 voller Stolz, «wie auch in einer kleineren Gemeinde darnach getrachtet wird, eine rationelle Bebauung herbeizuführen». Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr stark gewachsene Gemeinde präsentierte ehrgeizige Projekte zur Siedlungsentwicklung. Die anschliessende grosse Wirtschaftskrise stoppte diese Pläne abrupt und es kam zu einem zähen Ringen, um wenigstens das Dringendste realisieren zu können. Nach 1945 brachen diese Dämme rasch. Der Nachholbedarf brachte markante Veränderungen im Zentrum, aber auch in der Peripherie. Ein erster Zonenplan visierte eine Wohnbevölkerung von 25 000 bis 30 000 Personen an. 1974 führte ein Projekt für ein Hotelhochhaus am Obstmarkt dann zu einem grundlegenden Überdenken der Situation. Die von einer Studiengruppe Zentrumsplanung vorlegten Berichte lösten zwiespältige Reaktionen aus, der grosse Wurf blieb aus.  

Harmonische, unaufdringliche Einfügungen von Neubauten oder einfach hässliche Schuhschachteln aus Beton? Anhand ausgewählter Beispiele vermittelt die Ausstellung Basiswissen über die Siedlungsentwicklung der letzten gut 150 Jahre. Gezeigt wird etwa die Neugestaltung des Obstmarktes, der lange Weg zum Bau des Sportzentrums, das neue Coop-Gebäude oder der Umbau des Sägegebiets vom Fabrik- zum Wohnquartier.  

LinkVeranstaltungen zur Sonderausstellung
LinkFlyer
LinkBericht Appenzellerzeitung
LinkBericht Appenzellerzeitung über Dorfführungen

 

 

Veranstaltungen zur Sonderausstellung

Öffentliche Vernissage zur Ausstellung
Mittwoch 2. April, 19.30 Uhr,
mit Lesung «Herisau und seine Visionen von einst»
Wachstumsschübe und Grossprojekte haben immer schon die Gemüter der Bevölkerung bewegt. Die von Nadja Rechsteiner, Herisau, zusammengestellte Lesung zeichnet Beweggründe von Initianten in den 1940er bis 70er Jahren nach. Die heute noch sichtbaren Visionen von einst – wie wurden sie Realität? Es lesen Schauspieler des Theaters St.Gallen.

Sonntag 4. Mai, 11.10 Uhr,
Lesung  (s. oben) im Rahmen «Literatur am Sonntagmorgen»der Casinogesellschaft Herisau.

Dorfführungen
Samstag 10. Mai, 09.00 – 11.30 Uhr
Treffpunkt: Haus Mühlebühl 24 (Bahnhofunterführung Ausgang West); Endpunkt: Sportzentrum
SIEDLUNGSENTWICKLUNG IN HERISAU – EIN ÜBERBLICK

Samstag 28. Juni, 10.00 – 11.30 Uhr,
Treffpunkt: Bushaltestelle Langelen
QUARTIER SÄGE – WILEN

Samstag 16. August, 10.00 – 11.30 Uhr
Treffpunkt: Museum Herisau (Chäshalle)
GEBIET HINTER DEM RATHAUS

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
Sonntag 11. Mai, 10.30 Uhr
Sonntag 17. August, 10.30 Uhr

Kleine, grosse Architekten in Aktion
Internat. Museumstag: Sonntag 18. Mai, 10.30 und 14.30 Uhr
Family-Workshop zum Schauen, Denken, Tun, verbunden mit lustvollem Gestalten

 

 

 

 

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